Meine 5 Inner-Beauty Vorsätze 2018
über Wegweiser, Pep-talks und Dankbarkeit

An guten Vorsätzen mangelt es mir nun wirklich nicht. Auch müssen gute Vorsätze wirklich kein Muss, eine Last oder gar zur Qual werden. Es gibt einfach viel zu viele wunderbare Sache im Leben die bereichern, Spaß machen und Gutes tun. Einige davon, wie zum Beispiel öfter mal radeln, mindestens einmal am Tag die Musik laut aufdrehen und dazu Tanze als schaue niemand zu, eine pflegende und gut duftende Gesichtsmaske auftragen (ich trage grade die Sensitiv Gesichtspflegemaske von Alva und die fühlt sich an als schmiere man sich Sahne pur ins Gesicht – was für ein Spaß!!) habe ich schon in meinen Alltag integriert. Andere Sache wie öfter mal was selber backen (vielleicht ja auch mit Trockenobst statt mit raffiniertem Zucker), mindestens einmal in der Woche mit einem Lieben Menschen Essen gehen, lesen (statt Fernsehen), einmal im Jahr alleine in den Urlaub fahren, ein Yoga Retreat besuchen, in einem Chor singen klingen auch nach ganz wundervollen Vorsätzen. Ich seht schon meine Liste an wunderschönen Vorsätzen ist schier unendlich!!

Neben diesen tollen Aktivitäten gibt es auch Vorsätze die die Einstellung grundlegend ändern können… zu Guten natürlich. Ich kann mich noch erinnern, dass ich mir vor Jahren mal vorgenommen habe nicht mehr über Frauen zu lästern. Das hatte bei mir ganz viel bewegt. Seitdem sehe ich Frauen als noch schönere und tolle Wesen. Aber auch die Einstellung zu einem selbst kann man mit guten Vorsätzen ändern. Und um diese Einstellung zu einem selbst und zur inneren Schönheit wird es dieses Jahr in meinen Vorsätzen für 2018 gehen. Ziel ist es mal wieder um auch 2018 mit der Sonne um die Wette zu strahlen. Und damit mir das gelingt habe ich folgende sechs Vorhaben.

Meinem Herzen folgen

Mein aller wichtigstes Vorhaben dieses Jahr ist meinem Herzen zu folgen. Das bedeutet mir treu zu bleiben und das jeden Tag! Egal ob im Büro mit Kollegen die einem Mal auf den Fuß treten, mit Freunden denen man gegenüber man sich schuldig fühlt, oder dem Partner oder der Familie die mehr möchte oder braucht als man in dem Moment geben kann. Auch heißt es meinem zu Tempo folgen, selbst dann, wenn alle anderen gefühlt drei Gänge schnell sind als ich. Und natürlich heißt es auch öfter mal Nein zu sagen.

Damit mir dieser Vorsatz gelingt, brauche ich extra viel Me-time. Zeit alleine um zu reflektieren, um in mich rein zu horchen und um meine Bedürfnisse zu spüren. Das ist nicht immer leicht. Zeit für sich fängt oft mit einem einsamen Abend an, oder mit einem Terminkalender der die Alone-time gar nicht zulässt. Und wenn man dann endlich den Abend für sich oder die lang ersehnte Yogastunde eingeplant hat, holen einen Langweile, emotionale Konfrontation oder ein Wasserfall an Gedankenkino ein. Aber all das geht auch wieder vorbei und irgendwann geht es immer leichter mit dem ‚in sich reinhorchen’ und sich selbst zu fragen „War ich heute ich selber? War ich mir treu? Und bin ich meinem Herzen gefolgt?“ falls nicht, halb so wild! Einige Zusagen oder Handlungen können noch rückgängig gemacht werden. Und ansonsten ist morgen wieder ein neuer Tag an dem man üben kann sich selber zu sein und seinem eigenen Herzen als Wegweiser zu nehmen.

Ich freue mich sehr, diesen Wegweiser, mein Herz, in 2017 für mich gefunden zu haben und möchte in 2018 noch mehr das Vertrauen und das Können entwickeln diesem tatsächlich immer öfter zu folgen.

Der Blick in den Spiegel als Pep-talk

Wer kennt sie nicht, die Stimme die beim Blick in den Spiegel ganz schnell aufkommt. Hier könnte es etwas weniger sein! Hier etwas mehr! Früher war ich doch dies oder das. Oh, ein neues graues Haar und schon wieder eine Falte mehr. Damit soll nun Schluss sein!!

Egal wie ich über mich denke und wie mein Selbstbild ist, ich möchte beim Blick in den Spiegel auch die Lebensfreude und die Powerfrau sehen, die andere hin und wieder in mir sehen. Und ich glaube, das klappt auch dann, wenn ich selbst eigentlich noch nicht so ganz überzeugt von mir bin. Wie ich das angehen möchte? Ich möchte mir beim Blick in den Spiegel wenigstens ein Kompliment machen oder mir selber ein Lächeln schenken. Ob das klappt werde ich sehen, einen Versuch ist es auf jeden Fall wert.

Und um die Sache noch etwas zu steigern, habe ich grade spontan entschlossen den großen Spiegel im Flur einfach mal für ein paar Wochen runterzunehmen. Nun habe ich noch zwei Spiegel in der Wohnung die ‚nur’ mein Gesicht widerspiegeln. Der Rest ist eh Nebensache.

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Schönheitsschlaf 3.0

Vergesst das Armband, dass Eure Tiefschlaf-Phasen aufzeichnet oder die Lampe die schon beim ersten Vogelzwitschern langsam immer heller wird. Bei mir wird in Sachen Schlafhygiene auf ganz neue Maßnahmen gesetzt! Seit letzter Woche mache ich mein Handy vor dem zu Bett gehen nicht nur aus, ich lasse es sogar in der Küche liegen. Yepp, vorbei sind die Nächte in denen ich noch mal so eben 30 Minuten auf Instagram, Facebook oder in der Tagesschau-App rumscrolle. Und auch vorbei die Morgen an denen ich gerne schon mal 60 Minuten mit ziellosem Handyscrollen verbracht habe, bevor ich tatsächlich aufgestanden bin.

Ich habe mir wieder einen altmodischen Wecker zugelegt. Was für eine Umstellung! Ich lese wieder, und das mehr als nur drei Minuten. Meist so eine Viertelstunde bevor mir das Buch aus der Hand fällt und ich problemlos einschlafe und das viel tiefer als sonst.

Aber es gibt auch ein paar Nebenwirkungen der Umstellungsphase. Die erste Nacht war ‚Cold Turkey’ pur!!! Ich habe mich aufgewühlt, einsam und total unruhig gefühlt und einfach nur unsicher so ganze ohne das Handy in meiner Nähe. Dieses unsichere Gefühl war aber schon nach der zweiten Nacht Vergangenheit.

Diese Woche ging es dann mit ganz andere Nebenwirkungen los. Ich habe verschlafen und das drei Mal. Selbst wenn das Handy früher nachts auf Flugzeugstand war, schlafe ich nun wohl weitaus tiefer und ruhiger, denn ich habe schon drei Mal den Wecker überhört und mich gefühlt in einem endloslangen Winterschlaf befunden. Einerseits ist es große Klasse genug Schlaf zu bekommen, andererseits ist das im Arbeitsalltag natürlich nicht immer möglich. Darum werde ich mir einfach noch mal einen zweiten Wecker kaufen und schauen wie es damit geht.

Ein Grund das Handy nachts wegzulegen ist auch um abends und morgens, wenn ich im Bett liegen, statt grundlos aufs Handy zu starren öfter in mich reinzuhorchen. Es ist me-time die ich gar nicht extra einplanen muss.

Dankbarkeit und Glück in jeder Zelle spüren

Auch hilft mir mein Handy-freies Zubettgeh-Ritual bei folgenden Vorhaben; ich möchte öfter Dankbarkeit und Glück spüren. Es gibt eine einfache Übung: einfach Abends vor dem Einschlafen drei Dinge aufzählen für die man dankbar ist. Wenn man diese Dankbarkeit und Zufriedenheit dann noch versucht in allen Zellen zu spüren (wie eine Art Mini-Meditation), dann soll das ganz wunderbare Auswirkungen aufs Wohlbefinden haben. Das möchte ich versuchen und mein Handyfreien Nächte helfen mir dabei.

Ich denke zwar nicht jeden Abend dran, aber immer öfter.

Lächeln zu verschenken

Und weil geteilt Freude doppelte Freude ist habe ich noch diesen fünften Vorsatz für das neue Jahr. Lächeln steckt an und Schenken macht glücklich! Darum möchte einfach öfter mal wild fremden Menschen ein Lächeln, ein liebes Wort oder eine Geste schenken. Egal beim Einsteigen in den total überfüllten Zug jemanden vorlassen, im Verkehr rücksichtsvoller sein, oder einfach mal eine* wild Fremde anlachen oder sogar ein Kompliment machen…  es muss nicht immer Großes sein, auch kleine Gesten machen glücklich, sowohl andere als mich selbst. Darauf möchte ich dieses Jahr einfach wieder etwas mehr achten.

 

Was sind Eure Vorsätze dieses Jahr? Habt ihr überhaupt welche? Konnte ich Euch etwas inspirieren?

Habt einen schönen Sonntag!

Liefs, Eure Liv

 

PS: noch mehr Inpsiration für Inner-Beauty Vorsätze findet ihr übrigens hier bei meinem Vorsätzen für 2016 und 2014.

2 Comments

  • Heike sagt:

    Liebe Liv,
    vielen Dank für den Einblick in deine Pläne. Ich bin bei deinem Text ganz froh geworden und habe tolle Ideen und Gedanken gefunden. Einiges praktiziere ich auch so (Handy nicht am Bett, Fremden ein Lächeln schenken, Nein Sagen können…) Das mit dem sich selbst zulächeln ist auch eine tolle Idee und ebenso abends darüber nachdenken, was mir an diesem Tag Gutes wiederfahren ist.
    Danke für diesen wunderbaren Beitrag.
    Alles Liebe und Gute für Dich in 20181
    Herzlichst – Heike

  • Toll; Du hast einem meiner Vorsätze endlich einen Namen gegeben: „Meinem Herzen folgen“. Im vergangenen Jahr habe ich damit angefangen, Dinge ehrlich auszusprechen. Nicht, dass ich ansonsten lüge; ich lege auf Ehrlichkeit immens großen Wert, aber es gibt immer wieder diese Momente, in denen man eigentlich gern „nein“ sagen würde, aber es nicht tut. Oder Dinge ansprechen, die einen stören, man aber den passenden Moment abwartet oder schweigt, weil man den Anderen nicht verletzen möchte. Zum Ende des letzten Jahres habe ich damit begonnen, mich selbst nicht mehr so stark zurückzuhalten. Und das klappt besser als gedacht. Nicht immer, aber ich arbeite daran. Danke dafür!

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